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Selbstliebe lieben lernen

Eigenliebe ist der Beginn einer lebenslangen Leidenschaft.

Oscar Wilde (1854 – 1900)
 

Selbstliebe ist nichts angeborenes, was Du in die Wiege gelegt bekommst oder eben nicht. Selbstliebe ist aber auch kein Hexenwerk sondern lässt sich erlernen und trainieren. Selbstliebe ist wie ein tiefsitzender Muskel, der uns stützt.

 

Hast du bei dir selbst vielleicht schonmal beobachtet, dass du Andere immer möglichst gut behandeln möchtest.  Wenn jemand zum Abendessen kommt – dann sollte es besonders ordentlich sein und hervorragend schmecken. Wenn Gäste bei dir übernachten, bekommen sie das beste Bett und du möchtest, dass sie sich wie Zuhause fehlen.Wenn jemand dich um einen Gefallen bittet, dann versuchst du alles Mögliche zu tun und am liebsten noch mehr um dem Anderen eine unerwartete Freude zu bereiten.

 

Aber – was ist mit dir?

Wie geht es dir dabei?

Kochst du auch für dich alleine leckere gesunde Speisen?

Fühlst du dich in deinem Körper Zuhause und nimmst dir auch mal Zeit für dich

alleine in diesem Zuhause, der sich dein Körper nennt?

Hast du dir selbst heute schon einen Gefallen getan?

Dir selber zugelächelt?

 

Meistens sagen wir „neee, passt schon“… „das mache ich morgen dann…“. Wir finden es sogar teilweise unangenehm, wenn wir uns selbst verwöhnen oder uns Zeit nur für uns nehmen.  Das empfinden wir automatisch als „egoistisch“. Als „egoistisch“ wollen wir aber auf keinen Fall abgestempelt werden. Doch nichts könnte weiter entfernt von der Wahrheit sein! Denn nur wer sich um sich selbst sorgt, kann sich auch um andere sorgen, nur wer sich selbst liebt, kann irgendwann auch einmal jemanden anderes lieben. Wie willst du jemanden deine Liebe geben, wenn du sie selbst gar nicht besitzt?

Hast du dich schonmal gefragt, wie es um dich und deine Selbstliebe steht?

Schau mal, ob du dir diese Fragen hier vielleicht helfen:

•Denkst du oft, du müsstest noch etwas ganz Bestimmtes erfüllen, bevor du wirklich glücklich sein darfst?

•Denkst du, du wärst nur liebenswert, wenn du ganz bestimmte Charaktereigenschaften aufweist?

•Hast du Schwierigkeiten, Fehler zuzugeben oder sie dir selbst zu verzeihen?

•Hast du manchmal das Gefühl, du gerätst immer wieder in die selbe ausweglose Situation?

•Hast du dich abgerackert ohne Ende, fühlst dich aber trotzdem oft nicht wertig genug?

•Hast du oft das Gefühl, in einer anderen Situation wäre dein Leben besser?

Wenn du mehrere dieser Fragen mit „JA“ beantwortet hast – dann lass uns doch deinem Selbstbewusstsein ein wenig Muskeltraining verpassen. Natürlich kannst du jetzt nicht als dem Fenster rufen „Hallo Selbstbewusstsein…HIER…hier bin ich.“ Der Muskel wächst nur durch stetiges Training. Gib dir selber Zeit und schenke dir Liebe bei dieser neuen Aufgabe. Selbstliebe kommt nicht von Aussen sondern ist eine tief verankerte Lebenseinstellung.

 

Hier ist ein Leitfaden für dich zum „Selbstliebe lernen“: Du kannst in den Shownotes nochmal die einzelnen Punkte nachlesen und gerne für dich aufschreiben.

Pinne sie dir gut sichtbar irgendwohin.

1. Sprich gut und wohlwollend mit dir (auch bei Fehlern).

2. Kümmere dich um deinen Körper, pflege ihn und treibe Sport.

3. Finde und lebe deine Träume.

4. Akzeptiere ALLE Gefühle.

5. Lobe dich selbst regelmässig.

6. Akzeptiere ALLE Gedanken.

7. Schaue dich jeden Tag wirklich im Spiegel an.

8. Gönne dir Glück und Erfolg von Herzen.

9. Stehe für dich ein, auch in harten Zeiten.

10. Höre auf deinen Körper und lerne ihn besser kennen.

11. Nimm Herausforderung an – Vertraue DIR selbst mehr.

12. Zeige Dankbarkeit.

13. Sei dein bester Freund.

14. Nimm deinen Körper an.

15. Sei ehrlich zu dir.

16. Behandele dich jeden Tag mit Rücksicht und Hingabe.

17. Sei für dich der wichtigste Mensch in deinem Leben.

18. Entwickle zu guter Letzt selbst Methoden, wie du dich gut behandeln kannst.

 

Arbeite an deinen GEWOHNHEITEN:

Wir haben uns über die Zeit hin ein bestimmtes Muster – einen Ablauf für unseren Tag antrainiert. Wenn wir jeden Morgen darüber nachdenken müssen, womit wir jetzt anfangen und was danach kommt dann würden wir bis zum Abend nicht mit dem Zähneputzen fertig werden.

Also haben wir unsere tägliche Routine ins Leben gerufen. Das passiert ganz automatisch, läuft auf AUTOPILOT ab und wird geprägt von Erfahrungen, Umfeld, Prägungen und und und… Schau dir deine Routine einmal ganz bewusst an und beobachte dich. Ist deine Routine Selbstliebe-Förderlich? Nein? Dann lass uns neue Rituale entwickeln.

 

MACHEN statt DENKEN

Praktiziere Selbstliebe. Gib deinem Körper ganz deutliche Signale, dass du etwas änderst und dass du dich mehr liebst. Der Fokus ist ganz bei dir. Raus aus der KOMFORTZONE Suche dir bewusst Herausforderungen und Abenteuer. Deine Angst ist nur eine Unwissenheit. Wenn du dich selber liebst, dann läufst du Herausforderungen  in die Arme. Du machst dich nicht klein, wenn du mal einen Fehler gemacht hast. Du bist nicht abhängig von Äusseren Einflüssen. Ein Fehler hast absolut nichts damit zu tun, wie viel du wert bist! Du triffst ganz bewusst deine Entscheidungen und stehst mit deinem Herzen dahinter.

 

HERZ UND KOPF SIND EINE EINHEIT

Du hast immer die WAHL.Du kannst dich jederzeit bewusst entscheiden, was du möchtest.

Was für Nahrung gibst du deinem Körper? Wie aktiv bist du?In welchem Umfeld bewegst du dich? Womit verbringst du deine Zeit?

GEH RAUS AUS DEM KOPF und komm rein in den Körper!! Desto mehr du deinen Körper wieder spürst desto mehr positive Gefühle werden sich in dir ausbreiten GRADE im Bezug auf dich selbst! Unser Kopf holt sich ganz gerne mal die ganze Aufmerksamkeit und trennt dich dann komplett von deinem  Körper ab. Hole dir die Aufmerksamkeit zurück und lenke sie ganz bewusst in deinen Körper und komm in Bewegung.

•Sportliche Aktivitäten generell bringen sehr viel, sie müssen nicht umbedingt Sinn ergeben – du kannst auch einfach deinen Körper zu deiner Lieblingsmusik schütteln und dich nach deiner Intuition bewegen.

•Yoga

•bewusste Atemübungen

•meiner Erfahrung nach ist ein kleiner Adrenalin-Kick auch mal ganz gut um sich mal wieder so richtig zu spüren und „Hallo“ zu sagen. Entscheide selbst, was dir da in den Sinn kommt.

 

Ich springe ganz gerne von Klippen runter 😉 oder schlafe in der Wildnis. Wenn du grade keine Klippe oder Wildnis griffbereit hast dann bin ich mir sicher, dass du eine weitere tolle Idee hast.

Es wird ein Abenteuer. Geh auf Reise! 🙂

Leave Footprints of Kindness,

Alica & Timm

Und wenn du magst – höre dir gerne meinen PODCAST zu diesem Thema an:

 
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